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Kurzbeschreibung: In dem vorliegenden Reader versammeln sich unter dem Motto „Mit Autismus muss gerechnet werden!“ viele verschiedene Sichtweisen auf das - nach wie vor - von Unverständnis und Mythenbildung geprägte Thema Autismus. Hieraus entwickeln die beiden Herausgeberinnen eine Bestandsaufnahme der beklemmenden Situation autistischer Menschen in Niedersachsen für die Bereiche „Schule“ und „Diagnostik“ und verweisen auf den großen Handlungsbedarf bei der Verbesserung der Lebenssituation autistischer Menschen und deren Familien. Kinder und Jugendliche mit Autismus müssen in der Schule nicht scheitern! Unter dem Motto „Mit Autismus muss gerechnet werden!“ ist eine Streitschrift entstanden, die die großen Entwicklungsaufgaben in Niedersachsen und anderswo benennt und anmahnt. Denn (nicht nur) Niedersachsen hat auf diesem Gebiet viel zu tun und ist weit davon entfernt, die überfällige selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Autismus einlösen zu können. „Die Diagnose gestaltet sich schwierig und aufgrund dessen ist auch die Wahl der Schule sehr schwer. Häufig finden erst sehr spät notwendige Therapien und Fördermaßnahmen statt, was den späteren Schulbesuch ebenfalls erschwert!“ (Kommentar eines Tagungsteilnehmers) „Gerade auch im Regelschulbereich ist es so, dass man wenig von alldem mitbekommt. Ich habe heute unglaublich viel gelernt, und ich muss mich meinem Vorredner … anschließen: Es war erschreckend, wie viel ich hier lernen konnte.“ (Doris Janssen, VBE Niedersachsen) Mit einem Geleitwort von Karin Evers-Meyer und Beiträgen von Adelheid Bertheau, Eckhard Bewernick, Iris Bülow, Ragna Cordes, Eftichia Duketis, Iris Finck, Anette Hausotter, Christina Heinecke, Evelyn Herbrecht, Bernd Maaß, Svantje Ohder, Christine Peisker, Christine Preißmann, Timo Prieß, Brita Schirmer, Ingrid Schröder, Nicole Schuster, Ingo Spitczok von Brisinski, Gisbert Voigt, Erika Weber und Marika Zeyn. ISBN 978-3-8370-3378-6 Buchbesprechung Mit Autismus muss gerechnet werden Hrsg. Erika Weber, Iris Bülow ISBN 978-3-8370-3378-6 Besprochen von Bernd Schulz – Therapeutischer Leiter des autismuszentrum bottrop"Grundlage des Buches ist eine Tagung, die im November 2007 in Niedersachsen stattfand. Mit vielen Fachbeiträgen, Elternmeinungen und Beiträgen Betroffener ist es eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Sichtweisen und vielen Facetten zum Thema Autismus. Das Buch zeigt die aktuelle, oft noch unbefriedigende, Situation in Niedersachsen auf, die aber durchaus auch in vielen Punkten auf andere Bundesländer übertragbar ist. Schwerpunkte sind vor allem die schwierige und oft späte Diagnostik und die unbefriedigende schulische Situation. Zu den einzelnen Themen kommen sowohl Fachleute, Eltern und Betroffene zu Wort. Aus diesem Grund gibt es viele konkrete Erfahrungen und Ideen zur Verbesserung der Diagnostik und der Gestaltung von schulischen Hilfen. Die Kapitel sind, da es sich um Tagungsbeiträge handelt, in sich abgeschlossen und so kann jeder für sich die für ihn interessanten Beiträge unabhängig von der inhaltlichen Reihenfolge lesen. Das Buch bietet vor allem zum Thema Beschulung autistischer Kinder wichtige und nützliche Hinweise auf die Bedingungen, die notwendig sind, um jedem Kind eine ihm angemessene Schulbildung zu ermöglichen. Ein wichtiges Thema - für Eltern und Fachleute." Bottrop, November 2009 autismuszentrum bottrop gez. Bernd Schulz Therapeutischer Leiter Diplom-Sozialpädagoge Kinder- u. Jugendl. Psychotherapeut Buchbesprechung Mit Autismus muss gerechnet werden! Hrsg. Erika Weber, Iris Bülow ISBN 978-3-8370-3378-6 Besprochen von Martin Schumacher, Diplom-Psychologe, Fachreferent bei der Landesvereinigung Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., in "Impulse Nr. 67" - Newsletter zur Gesundheitsförderung, Ausgabe Juni 2010, S.25 "Der Reader dokumentiert Tagungsbeiträge und -ergebnisse einer Fachtagung zu aktuellen medizinischen, psychologischen und pädagogischen Aspekten des Autismus. Die Herausgeberinnen gehen darin auf die in vielen Punkten noch unbefriedigende Situation autistischer Menschen in den Bereichen Diagnostik und Schulausbildung ein und machen einen großen Handlungsbedarf deutlich. Noch immer ist Autismus von Unverständnis und Mythenbildung begleitet, so dass Betroffene oft erst sehr spät und nicht in vollem Umfang von Hilfsangeboten profitieren. Die Beiträge von Fachleuten und Betroffenen zeigen auf, welche Bedingungen geschaffen werden müssen, um angemessene Schulbildung und gesellschaftliche Partizipation von Autismus betroffener Menschen zu gewährleisten. Das Buch versteht sich damit auch als Handlungsleitfaden für Eltern, Politik und beteiligte Institutionen. " (ms)
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