Aktuelles - 06.02.01.2011

Willkommen auf unserer Internetseite. Wir haben die Dokumente der vergangenen Veranstaltungen neu strukturiert und möchten Sie gleichzeitig über die Arbeit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) "Autismus macht Schule in Niedersachsen" und des Netzwerkes AUTISMUS Niedersachsen informieren.

Gleichzeitig möchten wir Sie einladen,
-  an der Verknüpfung des Netzwerkes mitzuwirken,
-  die Angebote Ihres Vereins für Menschen mit Autismus darzustellen,
-  Ihre Selbsthilfegruppe zu verlinken oder
-  an der Verbesserung der Seite (z. B. Barrierefreiheit) mitzuarbeiten!
Soziales Netzwerk
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Unterstützung unserer ehrenamtlichen Tätigkeit!
Gern können Sie dazu auch unseren Fragebogen nutzen!
Jürgen Isernhagen und Thomas Löprich

Aktuelles aus den Vereinen, Selbsthilfegruppen und Regionen-  05.02.2012

20357 Hamburg

Der Verein Autismus Hamburg e.V. lädt ein zum Vortrag von Dr. Peter Schmidt

„Leben mit dem Asperger-Syndrom, Autismus verstehen, Erfahrungen aus Schule, Studium und Beruf"

am Freitag, 30. März 2012 um 19:00 Uhr.

 

Einlass ist ab 18.30 Uhr - der Teilnahmebetrag ist 5,- €. Eine Anmeldung per E-Mail an autismushamburg(ät)gmx.de ist erforderlich.

 

Veranstaltungsort ist die Aula im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Felix-Dahn-Str. 3, 20357 Hamburg (Eimsbüttel, U-Bahn Schlump/Christuskirche).

 

Erst im Alter von 41 Jahren wurde bei dem Dipl.-Geophysiker eine Autismus-Spektrum-Störung festgestellt.

Bekannt wurde Dr. Schmidt durch viele Berichte in den Printmedien und im Fernsehen.

Verhaltensweisen und Empfindungen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen werden oft erst

dadurch zum Problem, weil durch gesellschaftliche Normen die Bedürfnisse andersartiger Menschen als Störung

wahrgenommen werden.

Dr. Peter Schmidt erzählt aus seinem Leben. So wird auf unterhaltsame Weise deutlich, wie sich Autismus äußert und wie man damit umgehen kann.

 

Mehr Informationen, u. a. die Einladung zum Herunterladen finden Sie unter www.autismushamburg.de .

 
29664 Walsrode

Der Verein einzigartig-eigenartig e.V. lädt am Freitag, den 09.03.2012, 18.00 Uhr zu einer

Informationsveranstaltung zum Thema "Familienentlastung und Pflege" ein, die im Gebäude der

Lebenshilfe in der Von-Stoltzenberg-Str. 11 in Walsrode stattfindet.

 

Weil das Thema der Informationsveranstaltung nicht nur für Vereinsmitglieder von Interesse

sind, können alle, die sich über die Themen informieren möchten, an der Veranstaltung teilnehmen.

Der Eintritt ist frei.

 

Um die Zahl der erforderlichen Sitzplätze besser einschätzen zu können, bittet der Verein um

Anmeldung per E-Mail an info@einzigartig-eigenartig.de oder um eine Nachricht auf dem

Anrufbeantworter des Vereins unter der Rufnummer 03212-1122048 bis zum 01.03.2012.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Vereins unter diesem

externen Link.

 
30559 Hannover
Der Gesprächskreis Eltern von Asperger-Autisten im THZ Hannover veranstaltet am 01.03.2012 um 20 Uhr
einen Vortragsabend über die Therapiemethode nach INPP im „Bürgerhaus Bothfeld“ in der Carl-Loges-Straße 8.
Referentin ist Frau Annelie Adler.

Weil das Thema der Informationsveranstaltung nicht nur für Vereinsmitglieder von Interesse

sind, können alle, die sich über die Themen informieren möchten, an der Veranstaltung teilnehmen.

 

Der Teilnahmebeitrag beträgt 8 Euro. Weitere Informationen können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen zum Jahresplaner des Vereins Autismus Hannover e.V. für die Veranstaltungen im Jahr
2012 finden Sie auf der Internetseite des Vereins unter diesem externen Link.

LAG "Autismus macht Schule in Niedersachsen"
- 18.01.2012
 
  1. Die nächste LAG-Sitzung findet am Samstag, den 14.04.2012 von 10-13 Uhr im Stiftungszentrum

    der Bernhard-Hermann-Bosch-Stiftung für Erwachsene mit Asperger-Syndrom in Sehnde (bei Hannover) statt.

    Weitere Informationen demnächst an dieser Stelle.
    Interessierte Mitstreiter/innen sind herzlich willkommen. 


Übersicht über das Netzwerk AUTISMUS Niedersachsen - Stand: 13.11.2011
- 13.11.2011 

Netzwerk AUTISMUS Niedersachsen 11-11-13
Projektgruppe "Therapie/Frühförderung/Kindergarten" erfolgreich konstituiert -  02.11.2011

Die Projektgruppe "Therapie/Frühförderung/Kindergarten" hat sich mit 29 Mitgliedern am 02.11.2011 in Hannover
erfolgreich konstituiert.
Vertreten waren TeilnehmerInnen aus Kindergärten, aus Therapiezentren, der Frühförderung und Ärztinnen aus einigen Gesundheitsämtern in Niedersachsen. Die Leitung der Projektgruppe haben Frau Immy Steenwijk (THZ Hannover) und Frau Gisela Diederich (AutHilde Hildesheim) übernommen. Die nächste Sitzung ist für 07.03.2012 geplant. Weitere Informationen finden Sie unter "Projektgruppe Therapie".
 

Erzieher und Lehrer sensibilisieren - „einzigartig-eigenartig e.V.“ setzt sich für Förderung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ein- 07.08.2011

(Quelle: Homepage von Herrn Lars Klingbeil MdB (SPD) www.lars-klingbeil.de )

 

WALSRODE.  Im Rahmen seiner Tour der Ideen besuchte Lars Klingbeil MdB (SPD) den Verein „einzigartig-eigenartig e. V.“ in Walsrode. Dieser kümmert sich um eine bessere Förderung und Integration von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung.

 

" Autisten haben häufig eine komplexe Wahrnehmungsstörung und Schwierigkeiten, Kommunikation richtig zu interpretieren. Ihnen fällt es schwer Mimik, Gestik und gesellschaftliche Verhaltensregeln zu verstehen. Oft gelten sie als „Sonderlinge“ und leiden unter Mobbing. Einige zeigen jedoch auch außergewöhnliche Begabungen im Kopfrechnen, Zeichnen, in der Musik oder in der Merkfähigkeit.


Die Wissenschaft schätzt, dass rund ein Prozent der Bevölkerung Formen von Autismus aufweisen. Der Verein „einzigartig-eigenartig e.V.“ bietet eine erste Anlaufstelle für Eltern und Betroffene.

 

Der Vereinsvorsitzende Jürgen Isernhagen berichtete Klingbeil davon, dass es bisher keine ausreichenden Therapieangebote gebe und die Schulen sich aufgrund fehlender Handlungsempfehlungen des Kultusministeriums mit der Umsetzung des Nachteilsausgleichs schwertun. Er führte auch aus, dass es ein besonderes Anliegen des Vereins und der Landesarbeitsgemeinschaft Autismus sei, eine zentrale Beratungsstelle einzurichten, die landesweit Betroffenen und deren Angehörige als Ansprechpartner für Therapie und Hilfen zur Verfügung steht.

 

"Es ist wichtig, dass Vereine wie „einzigartig-eigenartig e. V.“ mithelfen, die außergewöhnliche Situation von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung bekannter zu machen und Angehörigen und Betroffenen Hilfe ermöglichen. Es ist wichtig, gerade Erzieher und Lehrer für die besonderen Herausforderungen im Umgang mit Menschen aus dem autistischen Spektrum zu sensibilisieren. Dies kann schon in deren Ausbildung berücksichtigt werden. Es geht darum, Ausgrenzungen zu vermeiden und Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern“, machte Klingbeil deutlich. Der 33-Jährige sagte zu, den Kontakt zur SPD-Landtagsfraktion herzustellen, um das Gespräch über die Förderung von Förderung von Menschen aus dem autistischen Spektrum in Schule, Erziehung und Ausbildung auf die Tagesordnung zu setzen."

 


Besuch von Lars Klingbeil MdB bei "einzigartig-eigenartig e.V." in Walsrode

 

v. l.: Vereinsvorsitzender Jürgen Isernhagen,

 Lars Klingbeil MdB, Doris Isernhagen,

Gerd Steinacker, Angelika Matzick, Thomas Löprich

 

 

Hamburger Autismus Institut eröffnet eine Außenstelle in Lüneburg- 18.07.2011 

 

LÜNEBURG. (Stephanie Luz)  Zum 01.Februar 2011 hat das Autismus-Therapie-Zentrum  Lüneburg seine Arbeit aufgenommen.

 

Es können dort bis zu 40 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine wohnortnahe und autismusspezifische therapeutische Versorgung in Anspruch nehmen.

 

 Das Hamburger Autismus Institut hatte schon vorher die Versorgung der südlich von Hamburg gelegenen Regionen übernommen. Die Familien mussten aber immer lange und manchmal mit den betroffenen Kindern, sehr mühselige Anfahrtswege in Kauf nehmen. 

 

Logo ATZ Lueneburg

Mit der Außenstelle wird auch auf eine wiederholte und gestiegene Nachfrage an autismusspezifischen Fördermöglichkeiten in dieser Region reagiert. Für die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen sind jetzt verbesserte Strukturen geschaffen. Auch die Kooperation mit anderen beteiligten medizinischen und pädagogischen Institutionen, sowie den zuständigen Behörden können nun besser koordiniert werden.

 

Mit Freude präsentierten die Leitung  der Außenstelle  (Frau Luz)  und die Leitung des Hamburger Autismus Instituts  (Frau Rittmann) schließlich am 28. Mai im Rahmen einer Eröffnungsfeier die neuen Räume im Lüneburger Zentrum.  

 

Es kamen Vertreter von Stadt und Landkreis Lüneburg , niedergelassene Kinder und Jugendpsychiater, der Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik Lüneburg, Vertreter der Lebenshilfe,  des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der Agentur für Arbeit, des Netzwerk Autismus Niedersachsen  und andere wichtige Kooperationspartner.

v.l.: Frau Luz, Frau Rittmann

v.l.: Frau Luz, Frau Rittmann

 

Als Ehrengäste, die ein Grußwort zur Eröffnung sprachen, kamen zur Freude der Leitung, der Bürgermeister der Stadt Herr Kolle und die erste Vorsitzende von autismus Deutschland  Frau Kaminski.

 

Der Bürgermeister begrüßte es,  dass nun auch für Menschen mit einer Autismus-Spektrum -Störung ein spezifisches therapeutisches Angebot in dieser Region gemacht werden könne.

 

Frau Kaminski bereicherte die Veranstaltung durch ihre Grußworte bei denen sie die  Geschichte des Selbsthilfeverbandes und die Situation der Menschen mit Autismus und ihrer Familien damals und heute  vorstellte und deutlich machte, wie wichtig es ist,  das Versorgungsangebot in Deutschland  für die Betroffenen  weiter zu verbessern.

 

Abschließend sagte sie, dass mit der Eröffnung dieser Außenstelle erfreulicherweise wieder eine Lücke auf der Landkarte geschlossen sei.

 

Eine musikalische Darbietung und ein kleiner Imbiss bildeten schließlich den Rahmen für viele interessante Gespräche und eine erste gelungene Vernetzung im Sinne der Versorgung autistischer Menschen und ihrer Familien.              

 

Kontakt:

Autismus-Therapie-Zentrum Lüneburg                                 Hamburger Autismus Institut

Baumstraße 4                                                                  Bebelallee 141

21335 Lüneburg                                                                22297 Hamburg

Tel.: 04131-22 35 130                                                        Tel.:040-511 68 25

www.autismus-hamburg.de

 
Therapieeinrichtung in Walsrode in Planung - 06.03.2011

 

WALSRODE. Die Lebenshilfe Walsrode erwägt, ein Therapiezentrum für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen einzurichten, sofern ein entsprechender Bedarf besteht.

Daher führt die Lebenshilfe Walsrode gemeinsam mit dem Verein "einzigartig-eigenartig e.V." Walsrode eine Erhebung durch, um diesen Bedarf festzustellen.

Sofern Sie ein Therapieangebot in Walsrode in Anspruch nehmen würden, bittet der Verein Sie den Fragebogen ausgefüllt an info@einzigartig-eigenartig.de bis spätestens 25.03.2011 zurückzusenden.

Sie können diesen Fragebogen gern an Personen aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis weiterleiten, von denen Sie annehmen, dass Sie das Angebot in Anspruch nehmen würden.

Der Verein "einzigartig-eigenartig e.V." dankt für Ihre Mitarbeit und würde sich über zahlreiche Rückmeldungen freuen. 

Welt-Autismus-Tag 2. April 2011 - 15.01.2011

"Nach Schätzungen der Vereinten Nationen ist weltweit eines von 150 Kindern von Autismus betroffen.
Als Autismus wird eine lebenslange tiefgreifende Entwicklungsstörung bezeichnet, die in den ersten Lebensjahren beginnt. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, doch je früher Autismus festgestellt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.
Um die Öffentlichkeit stärker für die Wahrnehmung autistischer Störungen zu sensibilisieren, haben die Vereinten Nationen den 2. April eines jeden Jahres zum Welt-Autismus-Tag erklärt. "

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Weitere Informationen: www.worldautismawarenessday.org
Logo_WAAD
Quelle: www.autismspeaks.org

 

Mehr Informationen zu Veranstaltungen im Jahr 2011 finden Sie auch auf der Seite des Vereins "Leben mit Autismus Bonn und Rhein-Sieg-Kreis e.V." unter dem externen Link www.lebenmitautismus.de

 

Einen Radiobeitrag des Abendjournal Spezial: "Leben mit Autismus" anlässlich des Weltautismustages finden Sie in der Mediathek des Senders NDR 90,3 unter diesem externen Link.

 
 
"Autismus-Spektrum-Störung im Alltag" - Interdisziplinäre Fachtagung für den Landkreis Harburg am 22.01.2011 in Winsen/Luhe - 01.02.2010

Landkreis lädt interessierte Fachleute und Betroffene ein

 

Fachtagung Autismus-Spektum-Störung im Alltag© LVGAFS Niedersachsen e.V.WINSEN/LUHE. Der Landkreis Harburg lädt am Samstag, 22. Januar 2011, in das Luhegymnasium, Knüttelkamp 22, 21423 Winsen (Luhe) zur Teilnahme an der interdisziplinären Fachtagung „Autismus-Spektrum-Störung im Alltag" ein. Betroffene und deren Angehörige sowie interessierte Fachleute, wie etwa Mediziner, Pädagogen oder Therapeuten, sind herzlich willkommen.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro. Anmeldeschluss ist der 11. Januar 2011.

Autismus-Spektrum-Störungen können ein sehr unterschiedliches Erscheinungsbild zeigen und werden nicht immer rechtzeitig erkannt und behandelt. Durch die mit einer Autismus-Spektrum-Störung verbundenen Verhaltensbesonderheiten kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten im sozialen Umfeld der jungen Menschen.

 

 Autistische Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen in den Lebensbereichen Kindergarten, Schule und Beruf spezifische und  bedarfsorientierte Begleitung, Hilfestellung und Unterstützung. Hier ist die Vernetzung zwischen Angehörigen, Pädagoginnen und Pädagogen, Therapeutinnen und Therapeuten, Ärztinnen und Ärzten sowie Institutionen wichtig und trägt zur Teilhabe des jungen Menschen am Leben in der Gesellschaft bei.

 

Der Landkreis Harburg wird mit dieser Fachtagung die Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen im Interesse der autistischen jungen Menschen fördern und allen Beteiligten ein Forum für Diskussionen bieten.

 

Anmeldungen werden nur schriftlich per E-Mail unter info@akademie-sozialmedizin.de, per Fax oder mit dem Online-Formular unter www.gesundheit-nds.de entgegen genommen.  

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 35 Euro ist im Voraus mit Angabe des Namens des Teilnehmenden und des Stichwortes „Autismus- Spektrum-Störung" auf das Konto der Akademie für Sozialmedizin, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 251 205 10, Konto-Nr.: 8 40 40 03 zu überweisen.

 Das Programm kann unter www.landkreis-harburg.de abgerufen werden oder steht hier zum Herunterladen zur Verfügung. (Quelle: Landkreis Harburg - Pressestelle)

 

Die Dokumenation zur Veranstaltung finden Sie unter diesem externen Link.

 
Projekt "Autismus und Schule" der Landesschulbehörde Niedersachsen - 10.10.2010

Die Landesschulbehörde Niedersachsen hat ein Projekt "Autismus und Schule" initiiert. Informationen zu Sofortmaßnahmen, zum Nachteilsausgleich und zu den Ansprechpartnern des Projektes finden Sie auf der Internetseite der Landesschulbehörde. Logo Landesschulbehörde

"Störungen der emotional-sozialen oder kognitiven Entwicklung innerhalb des Autismusspektrums (Autismus-Spektrum-Störungen) sind in der jüngeren Vergangenheit, nicht zuletzt aufgrund einer zunehmenden Diagnosekompetenz, verstärkt in den Fokus der pädagogischen Förderung getreten."

 

"Dies betrifft vorschulische Einrichtungen in gleicher Weise wie alle Schulstufen des allgemein bildenden Schulwesens. Um für die Betroffenen und ihre Angehörigen, insbesondere aber auch für die Erzieher, Lehrkräfte und Schulleitungen ein kompetentes Hilfsangebot bereitstellen zu können, wurde am Standort Osnabrück der Landesschulbehörde Niedersachsen die Fachberatung "Autismus" etabliert. 

 

Ziel dieses fachpädagogischen Unterstützungsangebotes ist neben der fallspezifischen Einzelberatung die systemische Beratung und Unterstützung von Schulleitungen und schulischen Gremien und Einzelpersonen.

Dabei sind die in diesem Portal veröffentlichten Informationen als eine erste Orientierungshilfe und Möglichkeit der fachlichen Kontaktaufnahme zu verstehen. Durch die enge Zusammenarbeit der Fachberatung mit Vertretern der medizinischen Dienste, mit Fachpädagogen sowie mit Vertretern der Jugend- und Sozialhilfeträger soll sowohl für den Einzelfall als auch für die generelle Beratung eine möglichst breite, muliperspektivische Betrachtung des jeweiligen Anliegens gewährleistet werden. Selbstverständlicher Bestandteil des Unterstützungsangebotes ist zudem die Vermittlung regionaler öffentlicher Hilfsangebote und Ansprechpartner.

 

Mittelfristiges Ziel dieser Präsentation und der Hilfen im oben beschriebenen Sinne ist die Verknüpfung von Unterstützungsangeboten innerhalb der Weser-Ems-Region." Quelle: Landesschulbehörde Niedersachsen 

 

 
Schirmherrschaft für das Autismus-Projekt übernommen - 19.08.2010
Sozialministerin Aygül Özkan: „Autistische Kinder brauchen besondere Lernbedingungen“  

HANNOVER. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan hat die Schirmherrschaft für das Projekt ‚Frühe Förderung für autistische Kinder nach autismusspezifischer Verhaltenstherapie' übernommen. Durchgeführt wird das Projekt vom Therapiezentrum für autistische Kinder gGmbH in Hannover.

 

„Gerade autistische Kinder sind oft gefangen in ihrer Welt. Sie benötigen so früh wie möglich besondere Lernbedingungen, die ihnen gerecht werden und ihnen helfen, Defizite auszugleichen", so die Ministerin.

 

  Die Ministerin besuchte am 11.08. das Therapiezentrum für autistische Kinder in Hannover. Dort übernahm sie die Schirmherrschaft für ein neues Projekt.
Das Land zahlt gemeinsam mit den niedersächsischen Kommunen für die Betreuung von autistischen Kindern in Sonderkindergärten oder in Tagesbildungsstätten jährlich insgesamt rund 11,7 Millionen Euro.

"Autistische Kinder benötigen zum Leben und Lernen einen geschützten Rahmen, besondere Kommunikationsangebote und häufig sehr individuelle Rückzugsmöglichkeiten", sagte Özkan. Es sei gut, dass das Projekt zur Förderung autistischer Kinder nicht nur die Kinder selbst, sondern auch deren Eltern mit einbeziehe. Denn auch für ihre Eltern sei es oft schwierig, weil sich ihnen ihr Kind in keiner Weise mitteilen kann, und sie nicht genau wüssten, was es wirklich denkt und fühlt.
  Die Ministerin übernahm die Schirmherrschaft für das Projekt "Frühe Förderung für autistische Kinder nach AVT".
(Quelle: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration)   Die Ministerin besuchte am 11.08.2010 das Therapiezentrum für autistische Kinder in Hannover. Dort übernahm sie die Schirmherrschaft für ein neues Projekt: "Frühe Förderung für autistische Kinder nach AVT".
 
 
LAG "Autismus macht Schule in Niedersachsen" - 03.10.2010

HANNOVER. Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) "Autismus macht Schule in Niedersachsen" hat sich am 17.04.2010 innerhalb des Netzwerkes neu formiert.

Die LAG unter Leitung von Thomas Löprich und Jürgen Isernhagen werden die Aktivitäten im Netzwerk zukünftig strategisch koordinieren und über Ergebnisse informieren.

 

Innerhalb des Netzwerkes AUTISMUS Niedersachsen haben sich folgende

Projektgruppen gebildet:

LAG-Sitzung 17.04.2010
    • ·      - Wohnen (Leitung: Beate Lunburg – Haus im Wind, Bad Pyrmont),

      ·    - Schule (Leitung: Iris Bülow – SHG Elternkreis Hannover),

      ·    - Diagnostik (Leitung: Andreas Luther – Autismus Hannover e.V.) und

      ·    - Integration ins Arbeitsleben (Leitung: Thomas Löprich – einzigartig-  eigenartig e.V., Walsrode).

       

      Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit ist Hans-A. Lönneker unterstützt von Jürgen Isernhagen (einzigartig-eigenartig e.V., Walsrode).

       

  1.  

LAG-Sitzung 17.04.2010
   
 
Tagungsreader Verden - 28.06.2009
 
Der Tagungsreader zur Verdener Tagung "Mit Autismus muss gerechnet werden!"  ist ab sofort erhältlich.

In dem vorliegenden Reader versammeln sich unter dem Motto „Mit Autismus muss gerechnet werden!“ viele verschiedene Sichtweisen auf das - nach wie vor - von Unverständnis und Mythenbildung geprägte Thema Autismus.

Hieraus entwickeln die beiden Herausgeberinnen Erika Weber und Iris Bülow eine Bestandsaufnahme der beklemmenden Situation autistischer Menschen in Niedersachsen für die Bereiche „Schule“ und „Diagnostik“ und verweisen auf den großen Handlungsbedarf bei der Verbesserung der Lebenssituation autistischer Menschen und deren Familien.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Cover "Mit Autismus muss gerechnet werden!" - zum Vergrößern bitte anklicken! 
 
 
 
Schule und Fachberatung - 08.09.2009 
 
Der Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Autismus autismus Deutschland e. V. veranstaltete am 20.06.2009 in Wolfsburg die Tagung "Schule von A-Z".

Die  Dokumentation der Veranstaltung finden Sie über einen externen Link hier, u. a. mit einem Vortrag von Herrn Dr. Peter Wachtel (Referent zur sonderpädagogischen Förderung im Niedersächsischen Kultusministerium)   "Zur schulischen Situation von Kindern und Jugendlichen mit Autismus in Niedersachsen".

Interessant ist dabei u. a. die Darstellung der aktuellen Entwicklung in Niedersachsen. Hier einige Auszüge daraus:

" Gegenwärtig wird in Niedersachsen das Unterstützungssystem für die Allgemeinen Schulen umstrukturiert. Zum 1. August diesen Jahres wird es für Fächer und Aufgabenbereiche neue Fachberaterinnen und Fachberater geben. Innerhalb dieses Systems sollen Kolleginnen und Kollegen tätig werden, die eine Expertise für den Bereich Autismus besitzen.

 

 Insbesondere im Bereich der Förderschul-Lehrkräfte, die als Mobile Dienste arbeiten, werden Kolleginnen und Kollegen, die über entsprechende Kompetenzen verfügen, für die Unterstützung in allen allgemein bildenden Schulen eingesetzt, in denen Schülerinnen und Schüler mit Autismus unterrichtet und erzogen werden.

 

Diese Mobilen Dienste können sich auf die unterschiedlichsten Förderschwerpunkte beziehen. Die mobilen Dienste mit dem zusätzlichen Förderschwerpunkt Autismus sollen auf der Ebene der Bezirke und auf Landesebene vernetzt und koordiniert werden.

 

Sinnvoll ist sicher auch das Mitwirken von entsprechend qualifizierten Mobilen Diensten oder Förderschul-Lehrkräften in Zentren der Beratung und Erziehung und in anderen Einrichtungen. Angestrebt wird eine intensive Fortbildung der im Mobilen Dienst tätigen Lehrkräfte mit dem Schwerpunkt Autismus.

 

Ebenso ist beabsichtigt, dass die Koordinatoren und die ausgewiesenen Experten Fortbildungen für Lehrkräfte aller Schularten anbieten. Es haben bereits einige Lehrkräfte aus dem Mobilen Dienst an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen, die auch länderübergreifend mit anderen Bundesländern durchgeführt worden. Weitere Veranstaltungen dieser Art sind geplant.

 

Darüberhinaus hat die Erarbeitung von Handreichungen begonnen, die möglicher Weise Eltern und Lehrkräften Informationen und Orientierungen über den schulischen Umgang im Bereich Autismus anbieten sollen. Das sind Entwicklungen seit der letzten open space-Konferenz in Hannover. Aus meiner Sicht ist das ein erfreulicher Entwicklungsgang.

 

Ich schließe mit sechs Forderungen oder Grundsätzen, die nochmal das bündeln sollen, was ich

versucht habe, hier zum Ausdruck zu bringen.

 

1. Jedes Kind hat ein Recht auf angemessene Förderung und Bildung.

2. Erziehung und Unterricht sollen nach Möglichkeit in der Allgemeinen Schule stattfinden.

3. Die Allgemeine Schule und die Förderschule brauchen ein Unterstützungssystem.

4. Ein Netzwerk soll die Unterstützung absichern.

5. Kinder und Jugendliche mit Autismus haben in der Regel einen Anspruch auf Nachteilsausgleich.

6. Die Sicherstellung der Ressourcen muss gewährleistet sein. "

 
Der Kontakt zu den Mobilen Diensten/Autismusfachberatern kann über die Landesschulbehörde erfolgen. Die Ansprechpartner finden Sie hier.
 
Autismus und Persönliches Budget - 04.10.2010
 
Seit März 2009 führt das Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales das Modellprojekt für „Einsatzmöglichkeiten des Persönlichen Budgets bei der sozialen und beruflichen Inklusion von Menschen mit autistischen Syndromen anhand konkreter Beispiele aus der beruflichen Rehabilitation“ durch.
Hier finden Sie die externen Links zum Projekt.
Logo BBW St. Franziskus Abensberg
 
  • Einen Handlungsleitfaden: "Das persönliche Budget für Menschen mit Autismus" können Sie hier kostenlos anfordern.
 
Autismus im TV und Kino - 03.11.2009 

Im TV: "Planet Wissen" auf WDR: Sendung vom 02. September 2009, 15 Uhr: 

"Autismus - Leben in einer eigenen Welt" 

 

"Einige Autisten sind hochintelligent, scheitern aber an den einfachsten Dingen des Alltags. Andere sind geistig behindert und brauchen ihr Leben lang intensive Hilfe. Planet Wissen wirft einen Blick in den Alltag von Autisten: Wie erleben sie eine Welt, die ihnen völlig fremd erscheint?" Den Link zur Sendung finden Sie hier.

 

Im Kino: "Adam - Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere" (Start: 10.12.2009)

 

"Nach dem Tod seines Vaters ist Adam (HUGH DANCY) erstmals allein und ganz auf sich gestellt. Bis die attraktive Beth (ROSE BYRNE) in sein Leben tritt. Beth findet den gut aussehenden neuen und scheuen Wohnungsnachbarn ein bisschen merkwürdig, aber auch süß und erfrischend ehrlich. Ein Mann, der die Wahrheit und die Sterne liebt, die Welt darunter aber nicht verstehen kann. Denn Adam lebt in seiner eigenen Welt, hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus. Soziale Umgangsformen, das Erkennen und Interpretieren von Emotionen und Verhaltensmustern - all das ist Adam fremd. Doch Beth ist ihm schnell vertraut – und er auch ihr. Unbeeindruckt von Adams Kommunikationsproblemen, lässt sich Beth auf eine Beziehung ein, zeigt ihm, wie der Zauber der Romantik den Alltag der Routine verdrängen kann. Doch gibt es wirklich eine gemeinsame Zukunft für das ungewöhnliche Paar, wenn Adam die Liebe erst verstehen und Beth die Barrieren seiner Welt erst überwinden muss...?"  (Quelle www.spielfilm.de)

Mehr Informationen über den Film finden Sie unter dem externen Link: www.adam-derfilm.de
 
Im TV: Quarks & Co: "Was ist anders bei Nicole? Begegnung mit einer Autistin" (Quelle: WDR - Quarks & Co)
 

Nicole Schuster ist 23 Jahre jung, hochintelligent – und Autistin. Sie hat Probleme, sich in der Welt der “Normalen” zurecht zu finden, ihre Mimiken und Gesten richtig zu deuten. Ranga Yogeshwar trifft Nicole.

 

Alle Beiträge:

Was ist anders bei Nicole? Begegnung mit einer Autistin | Jetzt erst recht! | Small-Talk-Training für Autisten | Menschen ohne Empathie? | Viele Diagnosen – ein Kernproblem | Was anders ist im autistischen Gehirn | Rückzug ins Selbst | Wie kann man Autismus behandeln? | Wahrheit und Mythos | Symptome des Autismus: der Selbsttest | Gästebuch Autismus |

 

Den externen Link zur Sendung finden Sie hier, die PDF zur Sendung des WDR hier.
 
 
Nachlese Verdener Tagung und Open-Space-Konferenz in Hannover - 28.02.2010
 
Ergebnis der 1. Interdisziplinären Fachtagung „Mit Autismus muss gerechnet werden…in Niedersachsen!“ vom 23. bis 24. November 2007 in Verden/Aller an der rund 700 Menschen aus allen Teilen Niedersachsens und darüber hinaus teilgenommen haben, ist eine Erklärung, die Forderungen an die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und in den Verbänden formuliert.
 
Anknüpfend an diese Erklärung sind am 23. August diesen Jahres mit der Open Space Veranstaltung „Netzwerk AUTISMUS Niedersachsen“ Ideen, Bedürfnisse und Erfahrungen ausgetauscht und zusammen getragen worden. Nach der Begrüßung von Herrn Dr. Wachtel aus dem Niedersächsischen Kultusministerium begannen die ca. 120 Teilnehmer ihre Workshopthemen vorzuschlagen, die zu diskutieren waren. Es war ein bunter Strauß von Ideen und Vorschlägen, die schließlich in zwei Zeitschienen, am Vormittag  zuerst in sieben und am Nachmittag in sechs zeitgleichen Arbeitsgruppen diskutiert worden sind. Die Diskussionsinhalte der insgesamt 13 Arbeitsgruppen, die sich über den gesamten Tag interdisziplinär ausgetauscht haben, sind in der Dokumentation zur Konferenz zusammengestellt und laden zur Weiterarbeit ein.
 
Das Netzwerk AUTISMUS Niedersachsen soll auf Grundlage der Verdener Erklärung, der Zusammenfassung der Konferenzinhalte und daran anknüpfenden Erhebungen aufgebaut werden.
 
Regional interdisziplinäre und landesweit disziplinäre Kompetenzknoten sollen entstehen, deren Aufgabe es sein wird, mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstaltungsinhalte aufzubereiten und weiterzuführen. Die regionalen Kompetenzknoten werden von dort aus ihre weitere Vernetzungstätigkeit starten. Die weitere Vernetzung geschieht themenbezogen und wird die Themen aufgreifen, die auf der Open Space Veranstaltung benannt worden sind.
 
Die Mitwirkung sowie der sukzessive Aufbau des Netzwerkes AUTISMUS Niedersachsen ist als Projekt geplant.
 
Die Landesarbeitsgemeinschaft „Autismus macht Schule in Niedersachsen“ wird die erforderliche Konzeption erstellen und die finanziellen Mittel für die Planung und Durchführung des Projektes einwerben.
 
Im Rahmen des Projektes ist die Erstellung und Veröffentlichung eines interdisziplinären Leitfadens zur verbesserten Früherkennung und gezielten Förderung von Menschen mit Autismus vorgesehen.
 
Interessierte können sich für weitere Informationen an folgende Adressen wenden:
Landesarbeitsgemeinschaft Jürgen Isernhagen und Thomas Löprich
J. Isernhagen und T.Löprich
„Autismus macht Schule in Niedersachsen“
 
Jürgen Isernhagen und Thomas Löprich
 
E-Mail: info@netzwerk-autismus-niedersachsen.de